Ă–sterreichische Wirtschaft als Erfolgsstory

Die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ă–sterreich haben sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Grundlage dafĂĽr waren die strukturellen Reformen, die ab dem Jahr 2000 in Angriff genommen wurden und die seit den letzten Jahren FrĂĽchte tragen.
Die wirtschaftliche Performance eines Landes zeigt sich eindrucksvoll an den hervorragenden volkswirtschaftlichen Eckdaten – Wirtschaftswachstum, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, Budget, Inflation und Beschäftigung. Mit Recht kann behauptet werden, dass die heimische Volkswirtschaft auf einem gesunden und stabilen wirtschaftlichen Fundament steht.

Hohes Wirtschaftswachstum bringt hohen Wohlstand:
Das reale Wirtschaftswachstum wird im Jahr 2007 mit 3,4% prognostiziert, das ist der höchste Wert seit der Jahrtausendwende. Das Wachstum liegt damit über den Durchschnitten der EU-27 und EU-13. Nicht umsonst gehört Österreich zu den reichsten Ländern der Welt. Beim BIP je Einwohner spielt Österreich in der höchsten Liga mit und liegt über den Durchschnitten der Europäischen Union, der Eurozone und Japans.

Österreichs Produkte sind ein „Renner“ im Ausland:
Tragende Säule dieses Erfolgs ist das Engagement der heimischen Wirtschaft im Ausland. Im Jahr 2006 wurden erstmals Waren (ohne Dienstleistungen) um mehr als 106 Milliarden Euro in das Ausland exportiert, 2007 waren es rund 120 Milliarden. Dieses hohe außenwirtschaftliche Engagement schlägt sich auch in der Entwicklung der Handelsbilanz nieder. Betrug der Saldo im Jahr 2000 noch Euro -5,2 Mrd., ist sie 2007 mit Euro -0,2 Mrd. nahezu ausgeglichen. Dementsprechend hat sich auch die Leistungsbilanz (Bilanz der Waren und Dienstleistungen) höchst erfolgreich entwickelt.

Wirtschaftswachstum ist Garant für mehr Beschäftigung:
Durch das hohe Wirtschaftswachstum der letzten Jahre konnte die Arbeitslosigkeit reduziert und die Beschäftigung spürbar ausgeweitet werden. Mit anderen Worten: Um knapp über 30.000 Beschäftigte mehr im Jahr 2005, einen Zuwachs von 50.000 Beschäftigten im Jahr 2006 und im Jahr 2007 sind rund 60.000 mehr Beschäftigte zu verzeichnen.
Das ist das Ergebnis einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft und das bestätigt auch unsere Formel: Nur das Wirtschaftswachstum ist Garant für mehr Beschäftigung. Bei der Arbeitslosenrate liegt Österreich an drittniedrigster Stelle.

Budgetkonsolidierung zeigt Wirkung – Schulden und Zinsbelastungen sinken:
Durch eine konsequente Budgetkonsolidierung ist Österreich dem Ziel eines ausgeglichenen Budgets über den Konjunkturzyklus bereits sehr nahe gekommen. Während die Budgetdefizite vor der Jahrtausendwende noch bis zu knapp 6% betrugen, pendelt der Saldo heute um die minus 1-Prozent-Marke. Die Schuldenquote sinkt also kontinuierlich. Betrug der Schuldenstand im Jahr 2000 noch rund 66% des BIP, so ist er im Jahr 2007 zum ersten Mal unter die 60- Prozent-Marke gerutscht. Dies bedeutet auch eine enorme Entlastung für den Zinsendienst in Milliardenhöhe.

   
Leistung muss sich wieder lohnen!
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