Hunderte Millionen der EU für den Brenner nicht liegenlassen

BM Bures und Gurgiser verspielen Zukunft für Tirol und Europa

"Die Mit-Finanzierung des Brennerbasistunnels durch die EU wird von Verkehrsministerin Bures leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Damit gehen Österreich und vor allem der Tiroler Wirtschaft Millionenzuschüsse und damit hunderte Arbeitsplätze verloren", so Hakl. "Der BBT ist deshalb so wichtig, weil über den Brenner mehr Güter transportiert werden als über jeden anderen Alpenpass. Nur deshalb beteiligt sich die EU mit hunderten Millionenbeträgen allein bis 2013. Die Verlagerung von Transporten auf die Schiene ist für Europa von zentraler Bedeutung. Am wichtigsten ist dies für den Alpenraum", erklärt Hakl weiter.

Die Forderung Gurgisers nach einer "Verlagerungsgarantie" vor Baubeginn ist für Hakl schädlich:"Es ist logisch, dass es keinen Zwang geben kann, Verkehr auf eine Schiene zu verlagern, die nicht die Kapazität hat, zusätzliche Güter aufzunehmen. Das kann nicht gehen. Hier muss Österreich zuerst seine Hausaufgaben machen und sich klar und finanziell zum Brennerbasistunnel bekennen. Mit diesem "Henne-Ei-Problem" kann man die Tiroler Zukunft unwiederbringlich verspielen!"

Karin Hakl verweist weiters darauf, dass sie auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit bei der Brennerbahn weiß, dass die ÖBB schon immer wenig Interesse am Ausbau des BBT hatten. "Es sind nur 100 Kilometer von Kufstein bis zum Brenner. Hier verdienen die ÖBB wegen der Kürze der Strecke nicht viel Geld. Deshalb wurde das Geld immer auf der Westbahn verbaut, wo längere Distanzen von den ÖBB gefahren werden. BM Bures darf dem Einzelinteresse kein Projekt von europäischer Bedeutung opfern. Genau deswegen kommt die EU mit Milliardenunterstützung zu Hilfe!"


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